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Unsere Vision

Ein Mikrobenzoo

für Innsbruck

Einen Mikrobenzoo in den Alpen, das hat es noch nicht gegeben!  MikrobAlpina® soll ein neues Juwel im Alpenraum werden. Die Kleinen werden ganz groß!

In MikrobAlpina wachsen Bakterien, Pilze und kleine Tiere über sich hinaus! Hier bekommt ihr zu sehen, welches unsichtbare Leben uns umgibt und in uns lebt! Hoffentlich kommt ihr wieder raus, aus dem Staunen!

Die Erstellung dieser Webseite wurde durch den Fachbereich Zukunftsstrategie und Nachhaltigkeit der Tiroler Landesregierung unterstützt. Die Webseite soll dazu dienen, Stakeholdern die Möglichkeiten klarmachen, wie mit der Wissensvermittlung durch MikrobAlpina  nachhaltiges Wirtschaften im Sinne einer Kreislaufwirtschaft befördert werden kann.
Der Standort steht noch nicht fest, Eröffnung ist für 2020 geplant.

Die Rolle

der Mikroben

Mikroorganismen sind großartige Helfer für uns Menschen und die Umwelt. Im sensiblen Zusammenspiel der Organismen die unseren Planeten bevölkern nehmen sie Schlüsselfunktionen ein.

Auch im alpinen Bereich spielen Mikroorganismen eine wichtige Rolle,sie sind sehr kälte- und UV-resistent, sie besiedeln Höhlen, Eis und Schnee und färben Gletscher rot.

Wir kennen sie auch als Symbionten alpiner Tiere, die ihr faserreiches Futter ohne Mikroorganismen nicht verdauen könnten.

Bedeutende Tiroler Betriebe aus dem Pharma- und Lebensmittelbereich nutzen Mikroorganismen als Basis für ihre Geschäftsmodelle. Und nicht zuletzt beherbergt der Mensch zehnmal so viele Mikroorganismen als er eigene Körperzellen hat.

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Warum?

Es entsteht eine Attraktion ersten Ranges für die Öffentlichkeit und für Bildungsaufträge auf allen Ebenen.

MikrobAlpina stärkt den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen (alpine Natur, Wasser, Boden). Es fügt sich in Bestehendes ein, und stärkt die Sichtbarkeit von Stadt Innsbruck Land Tirol. Forschungsstark und zukunftsgerichtet, und gleichzeitig naturverbunden. Das Projekt ist langfristig und auf Kooperation (Tourismus, biobasierte Industrien, Universitäten und Hochschulen) angelegt. Vermittlungsangebote (Themenprogramme für Schulkassen und organisierte Gruppen), die kontinuierlich ausgebaut und weiterentwickelt werden, machen die Ausstellung für Stammgäste und Wiederholungstäter attraktiv.

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MikrobAlpina zeigt, …

  • wie Mikroorganismen vom Menschen kultiviert und genutzt werden.
  • wie Pilze als pflanzliche Symbiosepartner zur alpinen Sicherheit beitragen.
  • wie Pilze in landwirtschaftlich benachteiligten Regionen Furore machen.
  • warum Pilze, die in Symbiose mit Algen zu Flechten werden, wichtige Bioindikatoren für Luftgüte sind.
  • wie man Algen zur Gewinnung wertvoller Produkte nutzen kann.
  • dass Mikroorganismen auf und in Gletschern und Ciliaten in unseren Gewässern leben.
  • dass es in den Alpen pilzzüchtende Ameisen gibt.
  • wie Mikroben Pilze, Bakterien und gar Holz leuchten lassen.
  • warum Gams und Steinbock Bakterien und Pilze zur Verdauung brauchen.
  • wie das menschliche Mikrobiom zur Gesundheit beiträgt.
  • wie Bakterien unser Abwasser reinigen.
  • wie Antibiotikaresistenzen entstehen und was das mit naturnaher Landwirtschaft zu tun hat.
  • wie Mikroorganismen lokale Spezialitäten wie Bier, Wein, Käse und Joghurt erzeugen.
  • wie Tiroler Betriebe auf Basis von Mikroorganismen ihr Businessmodell aufbauen.

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MikrobAlpina verspricht, …

  • ein Magnet für naturwissenschaftlich interessierte Besucher und Besucherinnen zu sein.
  • ein außerschulischer Lehr- und Lernort für einen hochaktuellen Bereich der Biologie und unseren hochsensiblen Lebensraum Alpen zu sein.
  • Weiterbildungsmöglichkeiten für LehrerInnen zu bieten.
  • ein Ort der Verwirklichung für Studierende des Bachelor Biologie und aller naturwissenschaftlichen Masterstudien, und für Lehramtsstudierende zu werden.
  • das Bewusstsein für qualitätsvolles Wasser, sowie sorgsamen Umgang mit Ressourcen zu erhöhen.
  • das Bewusstsein zu wecken, wie sehr Mikroorganismen unser Leben mitbestimmen.
  • das Wechselspiel zwischen Mikroben und Menschen zu vermitteln.

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Wer soll MikrobAlpina wollen?

  • Menschen, die Neues und Zukunftsorientiertes suchen und ihr Wissen erweitern wollen.
  • Institutionen der Weiterbildung und Wissenschaftsvermittlung
  • Gesundheits- und Naturschutzorganisationen und -Behörden
  • Tourismusverband (neues Zuckerl für Pilz-affine Touristen sowie Natur- , Wissenschafts- und Kulinarik-Liebhaber von überallher)
  • Firmen die von Mikroorganismen leben: Pharmafirmen, Brauereien, Pilzproduzenten, Pizzahersteller, Bäckereien, Abwasser- und Abfallbehandler, Hygieneanbieter
  • Analyselabors, Umweltechnikanbieter und -ingenieurbüros
  • SchülerInnen der Volks- und weiterbildenden Schulen die sich laut Lehrplan mit mikrobiologischen Themen auseinandersetzen sollen. Die Kleinheit der Organismen und fachliche Unsicherheiten der Lehrenden haben zur Folge, dass dieses Thema im Unterricht oft nicht ausreichend Beachtung findet.