Pilze

können heilen

Bäume werden groß und stark, indem sie mithilfe von Sonnenlicht Holz machen. Damit die Welt nicht ganz voll von Bäumen wird, sterben auch diese einmal. Das Holz wird von Bakterien und Pilzen gefressen, was ganz schön schwer ist, weil das Holz so stark ist.  Manche Pilze, die auf Holz wachsen, kann man dann essen oder als Medizin verwenden.

Je nachdem welcher Baum das Holz vorher war, wächst ein anderer Pilz. Vom Pilz sehen wir nur den Fruchtkörper (den kennen wir als ‚Schwammerl‘). Diese Schwammerl können ausschauen wie ein Schirm, aber auch ganz anders.

Wie das Holz durch die Bakterien und Pilze immer schwächer wird, kann man bei uns gut beobachten. Was der Ötzi damit zu tun hat, erklären wir hier.

Laricifomes officinalis, ein holzabbauender Pilz, der schon bei den alten Griechen als Heilmittel, beispielsweise gegen Tuberkulose, genutzt wurde. Copyright U. Peintner
Bild: Piptoporus betulinus, ein holzabbauender Pilz, der schon bei den alten Griechen als Heilmittel, beispielsweise gegen Tuberkulose, genutzt wurde.

Schaukästen

mit speise- & holzzersetzenden Pilzen

Projektbeschreibung

Holzzersetzung wird in Schaukästen im Freien und im Innenraum dargestellt, wobei insbesondere im alpinen Bereich vorkommende Pilze verwendet werden sollen; zur optischen und inhaltlichen Aufbesserung auch leicht kultivierbare Speise- und Medizinalpilze. Im Aussenbereich werden zu (vorhandenen) holzzersetzenden Pilzen Tafeln aufgestellt, zudem werden Schaukästen platziert mit Holz in zunehmend zersetztem Zustand.

Idee/Organisation

MRCA (Stüttler), Mikrobiologie (Peintner), Alpbach Lernprogramm (Mihevc)