Wie helfen Pilze

Pflanzen

zu wachsen?

Mykorrhizapilze haben ihren Namen von Myko = Pilz und Rhizo = Wurzel. Sie wachsen auf Wurzeln von Bäumen und vielen andern Pflanzen und helfen den Pflanzen Nährstoffe wie Stickstoff und Phosphor aus dem Boden zu bekommen. Damit der Pilz wachsen kann, geben ihm die Pflanzen dafür Zuckerwasser.

Das Zuckerwasser machen die Pflanzen mit Kohlendioxid und Energie aus der Sonne. Auch Bakterien können den Pflanzen helfen besser zu wachsen, indem sie Stickstoff aus der Luft einfangen und der Pflanze im Tausch für Zuckerwasser geben.

Bild: Unter der Erdoberfläche sind Bäume, in diesem Fall ein junge Zirbe, gerne in Gesellschaft mit sogenannten Mykorrhizapilzen. Das weiße Pilzgeflecht umhüllt die Wurzeln, und der Pilz vergrößert durch seine Fäden (Hyphen), den Radius, aus dem der Baum Nährstoffe aus dem Boden gewinnen kann. Mit dem Pilz (rechts) wächst der Baum schneller als ohne (links). Was wir als Pilz im Wald sammeln, ist nur der Fruchtkörper des riesigen unterirdischen Pilzgeflechtes, in diesem Fall der Zirbenröhrling. Oben das mikroskopische Bild der Pilzhyphen.

„Life“-Simulation

von Wachstumsvorgängen

auf Multimedia-Pads

Projektbeschreibung

Das würde frei nach der Simulation „Life“ oder Darwins Pond ablaufen. Solche Simulationen gibt es auch für Räuber-Beute (Haie/Futterfische). Auch eine Life Simulation konkurrierender Mikroorganismen ließe sich simulieren und farbenprächtig im Zeitraffer darstellen.

Wartung im Remote (Wechsel verschiedener Simulationen auf Basis neuer (oder alter ) Literatur.

Idee/Organisation

Institut für Zoologie (Schwerte)

Suillus Placidus, Copyright U. Peintner